Der Verein für barocke Kultur in Ludwigslust       
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Ludwigslust

Die Stadt Ludwigslust gilt als die künstlerisch wertvollste und am besten erhaltene spätbarocke Stadtanlage im Norden von Deutschland. Ein Kleinod ca. 35 km südlich der Landeshauptstadt Schwerin. 

Mit ihrer historishen Architektur, dem Schloss und dem weitläufigen Park ist die Stadt Ludwigslust oft Kulisse für festliche Veranstaltungen und bietet den perfektenHintergrund für unsere zahlreichen Vereinsaktivitäten. Darum möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Exkurs in die Stadtgeschichte Ludwigslusts geben. 

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Obwohl Ludwigslust erst im Jahre 1876 das Stadtrecht verliehen bekam, reicht die Stadtgeschichte durchaus weiter in die Vergangenheit zurück.

Urpsrung Ludwigslusts war das ritterliche Gut Klenow (Ersterwähnung 1333), welches Anfang des 17. Jahrhunderts an die Mecklenburgischen Landesherren überging. Herzog Christian Ludwig II konnte in dieser Wald- und Wildreichen Gegend ungestört seiner Jagdleidenschaft nachgehen. So kam es Anfang des 18. Jahrhunderts zum Bau eines kleinen Jagdschlosses, das schon bald den Namen „Ludwigs Lust“ erhielt. Nach dem Tod Christian Ludwigs II übernahm 1756 Herzog Friedrich „Der Fromme“ von Mecklenburg die Regierungsgeschäfte.

Es kommt zur schrittweisen Übersiedlung des Hofstaates von Schwerin nach Ludwigslust, der 1756 endgültig dorthin verlegt wird. Um den kleinen Ort in eine angemessene Residenz umzugestalten folgten zahlreiche Baumaßnahmen, die vom Hofbaumeister Johann Joachim Busch geleitet wurden. So entstanden 1765-1770 die Stadtkirche und in den Jahren 1772-1776 das dreigeschossige spätbarocke Schloss. Um Schloss- und Kirchenplatz herum entstanden Häuser für Hofstaat und Personal. Der Ort erhielt neue Straßenzüge und damit seine spätbarocke Architektur. Durch den Bau eines ca. 30 km langen Kanals, zwischen Störkanal und Rögnitz,  der Wasser in die ansonsten trockene „Griese Gegend“ führte, konnten Wasseranlagen und –spiele um das Schloss und in den weitläufigen Park integriert werden. Dieser wurde von J.J. Busch nach französichem Vorbild geplant und Mitte des 19. Jahrhunderts nach den Plänen von Peter Josef Lenné in einen Landschaftspark umgewandelt.

Bis 1837 verblieb der Hofstaat in Ludwigslust, wurde dann jedoch im selben Jahr durch Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg wieder zurück nach Schwerin verlegt.



Ludwigsluster Schloss
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